„Wie entscheidet ChatGPT, welche Unternehmen es empfiehlt?“
Die Antwort ist komplizierter, als man denkt.
Denn ChatGPT kann bei seinen Empfehlungen nicht nur deine Website berücksichtigen, sondern auch Kundenbewertungen, Fachartikel, Erfahrungsberichte, kritische Stimmen und vieles mehr.
Dabei entsteht ein Bild deines Unternehmens, das du selbst nur teilweise beeinflussen kannst. Und genau das verändert, wie Unternehmen um das Vertrauen potenzieller Kunden konkurrieren.
Die eigene Meinung zählt, aber nicht so viel wie früher
Auf deiner Website bestimmst du, wie dein Unternehmen dargestellt wird. Welche Stärken du betonst, welche Referenzen du zeigst und was du lieber weglässt.
Bei einer KI-Empfehlung hast du diese Kontrolle nicht. ChatGPT kann unterschiedliche Informationen zusammenführen: Kundenbewertungen, Fachartikel, Erfahrungsberichte und natürlich auch deine eigenen Inhalte.
Dabei können selbst Informationen berücksichtigt werden, die du nie für deine Unternehmenskommunikation vorgesehen hast.
Warum das für Unternehmen spannend wird
Stell dir vor, ein Anbieter wird in mehreren unabhängigen Quellen für seinen Kundenservice gelobt, gleichzeitig aber für lange Implementierungszeiten kritisiert. Eine KI kann beide Seiten in ihre Antwort einfließen lassen.
Und genau das würde eine Empfehlung glaubwürdiger machen als jede perfekt formulierte Werbebotschaft. Denn wer eine größere Investition plant, sucht selten nur nach Vorteilen. Er möchte die Risiken einschätzen.
Was bedeutet das für deine Marke?
Dass es künftig noch wichtiger wird, wie nachvollziehbar deine Expertise außerhalb deiner eigenen Website ist.
Hier kommt auch Digitale PR ins Spiel. Nicht nur als möglichst große Sammlung positiver Erwähnungen, sondern als Möglichkeit, echte Kompetenz durch Fachbeiträge, Expertenwissen und unabhängige Berichterstattung sichtbar zu machen.
- Ein Gründer, der in einem Fachmagazin eine Entwicklung seiner Branche einordnet.
- Eine Studie, deren Ergebnisse von anderen aufgegriffen werden.
- Ein Experte, der bei einer konkreten Problemstellung regelmäßig als Ansprechpartner zitiert wird.
Solche Inhalte schaffen etwas, das du mit Eigenwerbung nicht erreichst: eine von außen nachvollziehbare Expertise.
Und genau hier wird die Verbindung zur Generative Engine Optimization (GEO) interessant. GEO untersucht, bei welchen Fragen und in welchem Zusammenhang KI-Systeme dein Unternehmen berücksichtigen.
Digitale PR sorgt dafür, dass dein Unternehmen in Fachmedien, Expertenbeiträgen und unabhängigen Veröffentlichungen auftaucht, und KI-Systeme dadurch mehr Anhaltspunkte haben, dich bei passenden Kundenfragen zu empfehlen.
Denn deine Marke existiert heute nicht mehr nur dort, wo du die Kommunikation selbst kontrollierst.
Eine Frage zum Schluss
Würdest du dein Unternehmen in einer ChatGPT-Empfehlung wiedererkennen?
Was passiert, wenn ein potenzieller Kunde ChatGPT nach einem Anbieter wie dir fragt, ohne deinen Unternehmensnamen zu nennen? Finde heraus, ob dein Unternehmen empfohlen wird, wie die KI deine Stärken beschreibt und welche Wettbewerber stattdessen auftauchen.




